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Presse-Echo

"Songs & Symphony", 9.11.2010, Zofingen

(Zofinger Tagblatt, 12.11.2010)
Eine abwechslungsreiche Dynamik lag nicht nur zur Eröffnung mit der Ouvertüre zu Johann Strauss‘ «Die Fledermaus» in der Luft des ausverkauften Stadtsaals, sondern zog sich durch die ganze Aufführung, an der das Symphonische Orchester Zürich zusammen mit Sina und Michael von der Heide einen Crossover von vorerst nur schwer zusammen harmonierenden Genres darbrachte. Während rund zwei Stunden wurde das Publikum mit Exkursionen in Rock, Pop, Schlager und Symphonie in eine Welt entführt, die zum Träumen animierte, aber auch immer wieder durch Witz und Schalk der Protagonisten auf sich aufmerksam machte... [ganzer Artikel]

"Brahms und Strauss", Tonhalle Zürich

(23.02.2010 NZZ)
Mit Brahms Akademischer Fest-Ouvertüre (...) zeigte sich Christof Escher als ein Dirigent, der die verschiedenen Register des Orchesters zu dosieren und die Pointen des Werks herauszuspielen versteht. Ganz im Zeichen der Solisten stand anschliessend das Doppelkonzert in a-Moll. Die Geigerin Ina Dimitrova, und der Cellist Mattia Zappa interpretierten den Solopart in harmonischem Zusammenspiel und in einem Spannungsfeld zwischen Aufbegehren und lyrischem Dahinströmen. Im zweiten Teil des Programms liess das Orchester den Karneval aufleben, wie er im 19. Jahrhundert an Maskenbällen in Wien, Paris und Rom gefeiert wurde. Unter der Leitung seines Dirigenten spielte das Symphonische Orchester Zürich Tanzmusik der beiden Walzerkönige Johann Strauss Vater und Sohn. Der Dirigent vermochte seine Musikerinnen und Musiker zu begeistern und und spornte sie zu temperamentvollen Wiedergaben an. Die Zusammenstellung von Ballettmusik aus der Operette, die Max Schönherr vorgenommen hatte, bildete einen effektvollen Schluss.

Konzert mit Deborah Marchetti, Violine; Tonhalle Zürich

(30.10/3.11.09 NZZ)
In Ernest Blochs „Hiver“ erklingen zarte Melodien, und der Wechsel zwischen Streichern und Bläsern erzeugt schöne Klangfarben. In „Printemps“ steigert sich die Musik zu einem Höhepunkt à la Richard Strauss, dem ein milder Abgesang der Bläser und der Harfe folgt. Das alles wurde schön herausgespielt und erzielte unmittelbare Wirkung im Saal. (...) Im Violinkonzert griff das Orchester beherzt ins Geschehen ein und bildete einen gewichtigen Gegenpart zur Sologeige. Waren in den ersten zwei Werken vor allem die Stärken des Symphonischen Orchesters Zürich zu hören, traten bei Mendelssohns Sinfonie Nr. 1 in c-Moll auch seine Schwächen zutage. Die ersten beiden Sätze gelangen indes recht gut (...) im Scherzo wurde dann die sprichwörtliche Mendelssohnsche Leichtigkeit keineswegs erreicht (...) besser gelang das Finale, bei dem das Orchester sein Temperament voll ausspielen konnte.

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