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Mo 5. September 2011, 19:30 Uhr
Tonhalle, Grosser Saal
Boris Mersson
Boris Mersson und das Symphonische Orchester Zürich feiern Geburtstag - Hommage zum 90. Geburtstag des bedeutenden Zürcher Pianisten und Komponisten Boris Mersson
- Boris Mersson
- Klavier
- Claude Villaret
- Leitung
- Boris Mersson
- Spiel der Komödianten
- W.A. Mozart
- Klavierkonzert D-Dur KV 537 «Krönung»
- Nikolai Rimsky-Korsakov
- Scheherazade
Preise: CHF 95.-/85.-/75.-/45.-/25.- | Vorverkauf | Programm-Prospekt (pdf/225Kb)
Das Programm ist der grossen Musikerpersönlichkeit Boris Mersson gewidmet, nicht nur mit einem der herrlichsten Klavierkonzerte von W.A.Mozart, dem «Krönungskonzert», sondern auch in Erinnerung an die russische Herkunft des Geehrten mit der zauberhaften «Scheherazade» von Nikolai Rimsky-Korsakov, bei dem der Freund und Klaviertrio-Partner Robert Zimansky das Violinsolo spielen wird.
nach obenBoris Mersson
Der universelle Musiker Boris Mersson ist 1921 in Berlin geboren. Mit seinem Vater, Jefim Mersson, ein Geiger aus Odessa und für das Orchestre de la Suisse Romande engagiert, kommt Boris als Kind in die Schweiz.Mersson erhält fünfjährig seinen ersten Klavierunterricht bei seinem Vater, dann in Genf und am Konservatorium in Lausanne. Es folgt eine rege Konzerttätigkeit über 3 Kontinente. Wenn man ihn fragt, ob er lieber komponiert, dirigiert oder Klavier spielt, fällt die Antwort leicht: «Oh, am liebsten spiele ich Klavier!».
Als Komponist fängt er schon im Alter von acht Jahren an, Musiken, die er hört, auf Papier niederzuschreiben. 1933 entsteht seine erste vollendete Komposition «Introduction et Saltarella» für Klavier. Mersson erhält sein Leben lang zahlreiche Kompositionsaufträge, die auch mit Preisen von diversen Institutionen gewürdigt werden.
Er wird 1946 von Radio Basel als Dirigent engagiert und leitet dort sein eigenes Streicherensemble. Einer der Höhepunkte seiner Dirigententätigkeit sind die Aufführungen von Wagners «Tristan und Isolde» mit dem «Orchestre de Monte-Carlo».
Als Musikpädagoge, zuständig für Klavier, Improvisation und Blattspiel am Konservatorium Zürich und an der Kantonsschule Rämibühl, kann einige, inzwischen weltbekannten Künstler zu seinen Schülern zählen wie z.B. den Saxophonisten Daniel Schnyder oder den Dirigenten Philippe Jordan.
Boris Mersson philosophiert über Musik: «Eine Tonkunst, die im Rahmen der Humanität und Universalität nach Moral und Ethik strebt. Namen von Komponisten und Interpreten sind unwichtig, Namen sind vergänglich, Musik ist ewig. Sie ist eine Entwicklung, die um die ständige Neuerfindung ringt.»
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